Togean Islands

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Mit der Fähre fuhren wir früh Morgens (5.30h) vom Hafen in Malenge nach Wakai. Dort mussten wir ein kleines Fischerboot chartern, da es keine Fährverbindung nach Bomba gibt. Nach 2,5 Stunden erreichten wir unser Ziel. Die Anlage auf Poya Lisa wird von einer herzensguten einheimischen Familie geführt und liegt auf einer kleinen Insel vor dem ruhigen Ort Bomba. Die einfachen Holzhütten befinden sich direkt an einem abgeschiedenen Strand unter Palmen oder auf zwei felsigen Hügeln. Leider mussten wir letztes Jahr unsere Reise hier unterbrechen, da Pädu gesundheitliche Probleme hatte. Doch nun sind wir gesund wieder zurück 😊 Für elf Nächte bezogen wir die hinterste Holzhütte auf einem der Hügel. Die Aussicht von der Terrasse ist traumhaft und die Sonnenuntergänge total kitschig.

Traumhafte Aussicht von unserer Terrasse

Es gab einige Verbesserungen seit unserem Aufenthalt vor einem halben Jahr - neue bequeme Hängematten, neue Moskitonetze ohne Löcher, ein paar neue Bungalows, grösserer Essbereich im Restaurant und noch mehr Katzen 😉 Es hatte junge Büsis, sooo süss! Viele Katzen in Asien haben einen verstümmelten Schwanz. Es wurde uns gesagt, dass es sich dabei um einen Gen-Defekt handelt. Die meisten Resorts halten Hunde, welche als "Security" dienen. Sobald eine fremde Person das Grundstück betritt, wird gebellt. Pia&Elly haben auch einen Hund, die schöne Lumi ist jedoch viel zu lieb um als Wachhund zu dienen. Lumi ist wirklich ein Goldschatz!

Lumi, die herzliche Hündin von Bomba Divers

Zum Frühstück gab's jeweils frischen Fruchtsalat (Papaya und Bananen) und verschiedenes Gebäck. Mittag- und Abendessen besteht aus Reis, Fisch, Gemüse und manchmal auch Nudeln oder Tempeh/Tofu. Für uns gab's zusätzlich ein leckeres scharfes Sambal (frische Chili-Sosse), welches die Einheimischen lieben und die meisten Touristen nicht mögen wegen der Schärfe. Wir lieben Sambal, yammy. Obwohl man in den Resorts immer Löffel und Gabel erhält, haben wir uns daran gewöhnt mit der rechten Hand zu essen - wie die Einheimischen. Ich finde es suuuper ohne Besteck zu schlemmen.
Die ersten zwei Tage auf Poya Lisa genossen wir die Sonne und den Strand. Ich kämpfte immer noch mit der hartnäckigen Erkältung. Danach gingen wir voller Freude mit Pia&Elly von Bomba Divers tauchen. Wir hatten während unserem Aufenthalt in der Schweiz regelmässig Mailkontakt. Es war toll, die Beiden wieder zu sehen und zusammen die Unterwasserwelt rund um Bomba zu erkunden. Oft hörten wir während den Tauchgängen lautes Donnern. Teilweise wird leider immer noch mit Dynamit gefischt in den Togeans - schrecklich!

Wunder der Natur!

An einem Tag fuhren wir mit dem Boot zum Tauchplatz "Bomber Wreck", welcher 2,5h von Bomba enfternt liegt. Das Wrack des amerikanischen Kampfflugzeugs vom zweiten Weltkrieg ist von Korallen überwuchert. Die Sicht war zwar schlecht, aber das gab dem Ort eine "creepy" Atmosphäre. Die lange Anreise hat sich wirklich gelohnt. Den zweiten Tauchgang machten wir an einem anderen Tauchplatz. Danach gab's Verpflegung auf dem Boot. In Wakai besuchten wir Elly's Familie, welche auf dem Sonntagsmarkt frisches Gemüse und Früchte für Pia&Elly gekauft hatten. Auf dem Rückweg war es bereits dunkel und es begann zu regnen. Total durchnässt erreichten wir unsere Unterkunft Poya Lisa.

Propeller, Bomber Wreck

Pia&Elly werden bald für einen Monat nach Europa in die Ferien reisen. Sie haben uns angeboten ihr kleines Tauchzenter während ihrer Abwesenheit zu hüten. Wie cool ist das denn! Doch da wir am 9. April 2016 in die Philippinen fliegen, passt es zeitlich nicht. Aber wir kommen sehr gerne ein anderes Mal auf das Angebot zurück 😊

Squid, gesichtet beim Nachttauchgang


Mit der Fähre werden wir von Bomba nach Ampana reisen. Von dort geht's mit Bus oder Auto weiter nach Luwuk. Mit dem Flugzeug werden wir via Makassar (Hauptstadt Sulawesi) nach Denpasar (Bali) reisen. Nach einer Nacht in der Nähe des Flughafens geht unsere Reise am 9. April mit Cebu Pacific Air weiter nach Manila, die Hauptstadt der Philippinen. Wir verbrachten zwei unvergessliche Monate auf der wunderschönen Insel Sulawesi. Es war ganz sicher nicht unser letzter Aufenthalt in Indonesien 😊

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