Am Kap Pulisan

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Unser Transfer von Manado ins Pulisan Jungle Beach Resort klappte tiptop. In knapp zwei Stunden stoppte das Auto, da die schmale Teerstrasse abrupt endete. Zu Fuss durchquerten wir den Dschungel. Zwei Dorfbewohner trugen unser Gepäck und zeigten uns den Weg zum Resort. Wie aus dem Nichts sahen wir plötzlich die paar Holz-Bungalows, welche im Grünen direkt zwischen Strand und Dschungel liegen. Natur pur!

Unser Häuschen für 8 Nächte

Und es kommt noch besser - wir waren während unseres Aufenthalts die einzigen Gäste! Wir fühlten uns wie Gestrandete im Paradies. Katrin, die nette deutsche Besitzerin, und ihr Team gaben sich grosse Mühe und schauten für unser Wohl. Täglich wurden wir mit frischen veganen Gerichten verwöhnt. Bereits beim Mailverkehr wurden wir von Katrin gefragt, ob wir Vegetarier oder Veganer sind. Wie bereits auf Bunaken Island sind auch hier drei Mahlzeiten pro Tag im Zimmerpreis inbegriffen. Sie gaben sich grosse Mühe und wir durften jeden Tag andere vegane Gerichte ausprobieren. Die vegane Küche ist total vielseitig und leeecker, yammy!

Köstliches veganes Essen im Pulisan Jungle Beach Resort

Wir bewohnten ein geräumiges schönes Bungalow direkt am Strand. Die frische Meeresbrise und die unglaubliche Ruhe waren einmalig. Man hörte nur die Geräusche aus dem Dschungel und das Meeresrauschen. Selten tuckerte mal ein Fischerboot vorbei. Oder die Hunde bellten beim Spielen am Strand. Der junge verspielte "Fluffy" hatte unser Herz sofort erobert. Man muss den Kleinen einfach lieb haben 😍

Der süsse "Fluffy"!

Bereits am Anreisetag sprachen wir mit Like, dem einheimischen diveguide. Die kleine Tauchbasis Happy Dugong Divers gehört zum Resort. Morgens fuhren wir jeweils für zwei Tauchgänge zur benachbarten Insel Bangka oder gleich zu den Tauchplätzen um die Ecke beim Kap Pulisan. Es waren gemütliche lange Tauchgänge mit vielen wunderschönen Korallenblöcken, farbigen Fischen, tollen Nacktschnecken und grossen Anglerfischen (frogfish) - welche wir so lieben! Zwischen den Tauchgängen konnten wir manchmal am Strand spazieren gehen und uns an der Sonne wärmen inkl. eine Tasse heisser Tee und Kekse. Obwohl die durchschnittliche Wassertemperatur 28Grad beträgt und ich einen langen 3mm-dicken (auf Bunaken Island sogar 5mm!) Neoprenanzug anzog, hatte ich immer kalt am Ende des Tauchgangs. Ich kauf' mir wohl bald einen Trockenanzug 😂

Traumhafter Strand auf Bangka Island

Am Tag vor unserer Abreise fand die Sonnenfinsternis statt. Bereits Zuhause war ich gespannt auf dieses Ereignis. Es wurde viel Wirbel gemacht hier in Indonesien. Obwohl wir uns nicht in der Zone der totalen Sonnenfinsternis befanden, bekamen wir die mystische Stimmung mit. Manche Leute bezahlten überwucherte Eintrittspreise für's mehrtägige Sonnenfinsternis-Festival in Palu (Stadt in Zentral-Sulawesi) oder teure Übernachtungspreise auf den Molukken (Inseln östlich von Sulawesi) - naja, Jedem das Seine...

Sonnenfinsternis vom 9. März 2016

Nach erholsamen Tagen im Pulisan Jungle Beach Resort, reisten wir weiter auf die Insel Lembeh. Die Lembeh Strait ist die Topdestination bei Liebhabern von Muck-Tauchen. Wir freuen uns unglaublich fest auf Lembeh!

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