Roxas City (Insel Panay)

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Zurück in Roxas City starteten wir (fast) jeden Tag mit Yoga in der Shala. Der Unterricht begann jeweils um 7.00h Morgens und dauerte über eine Stunde. Die Teilnehmerinnen sind alle sehr lieb und wir fühlten uns auf Anhieb willkommen. Wir wurden gefragt, ob wir Lust hätten mit ein paar Yoga-Mädels Roxas City zu erkunden. Aber klar doch! Zuerst sahen wir uns das interessante Panublion Museum an, welches in einem alten Wassertank untergebracht ist. Danach besuchten wir den Capiz Muschel-Shop, wo täglich wunderschöne Lampen etc. hergestellt werden. Nächster Stopp war die katholische Santa Monica Kirche mit der grössten Glocke von Asien. Später genossen wir köstliches philippinisches Essen in netter Gesellschaft. Es war ein toller Tag!

Mit unseren Freunden auf "Sightseeingtour"

Der Taifun Hagupit (Ruby) war ein ständiges Thema. Man wusste nicht wann er eintreffen wird und wo genau und mit welcher Kraft. Wir trafen diverse Vorkehrungen. Im Supermarkt kauften wir Essensvorräte, Kerzen und Taschenlampen. Der Wasservorrat wurde aufgefüllt. Die Fenster wurden von Aussen mit "Vorhängen" abgedeckt. Lampen wurden verpackt und festgebunden. Die Möbel rückten wir in der Mitte des Hauses zusammen. Im und um das Haus musste Alles "Ruby-sicher" gemacht werden.

"Vorhänge-Shopping" :-)

Am Abend vor dem Taifun assen wir Zuhause mit Philippe's deutschem Mitarbeiter Jürgen leckere Spaghetti. Plötzlich gab es draussen einen lauten Knall. Vom Badezimmerfenster aus sahen wir auf der anderen Strassenseite ein Feuer. Wir rannten mit Eimern in die dunkle Nacht. Die Flammen bedrohten ein Haus. Während Leute versuchten das Feuer zu bändigen, halfen wir beim Evakuieren der Habseligkeiten. Die Feuerwehr traf zum Glück rechtzeitig ein und hatte das Feuer rasch im Griff. Nachdem wir die kalten Spaghetti zu Ende gegessen hatten, fuhren wir alle zusammen mit unseren sieben Sachen in Philippe's Büro. Dieses liegt etwas weiter vom Meer entfernt und im 1. Stock. Somit sicherer als ihr Haus direkt am Meer. Vom Balkon aus beobachteten wir das Wetter. Die Strassen waren leer. Nur vereinzelt sah man einen verwirrten Streuner. Der Regen wurde immer stärker und der Wind heulte durch das Gebäude. Ich musste die ganze Zeit an den armen Wachhund Puppy denken, welcher auf dem Grundstück bleiben musste. Nach zwei Nächten im Büro kehrten wir wieder ins Haus zurück. Puppy war wohl auf und die Schäden waren minimal. Wir machten Frühlingsputz und räumten auf. Mit Rebekka liefen wir am Strand entlang, um zu sehen wie schwer die Fischer und ihre Holzhütten betroffen waren. Wir sahen einige Sachschäden, welche bereits in Reparatur waren. Letztes Jahr fegte der Taifun Hayian (Yolanda) über die Visayas. Er forderte zahlreiche Todesopfer und hinterliess immense Verwüstungen. Wir waren froh, dass Hagupit (Ruby) nicht diese Stärke erreichte.

Hagupit (Ruby) im Anmarsch

Nach 11 Nächten in Roxas City waren wir bereit zur Weiterreise. Früh Morgens verabschiedeten wir uns von Philippe. Rebekka musste noch was in Iloiloi erledigen. Gemeinsam fuhren wir mit dem Bus in die Hauptstadt der Insel Panay, wo wir dann auch Rebekka "Tschüss" sagten. An dieser Stelle möchten wir uns nochmals ganz herzlich bei den Beiden für ihre liebe Gastfreundschaft bedanken. Es war total schön bei euch! Ruby, Ruby, Ruby, Ruby... 😉

Merci vielmals, Rebekka&Philippe!

 

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