Bootstour auf dem Nam Ou

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Von der Busstation liefen wir, wie immer während der Mittagshitze, durch Nong Kiao über die Betonbrücke zum Bamboo Paradise Guesthouse. Wir bezogen für eine Nacht ein Bungalow mit Sicht auf den Fluss Nam Ou. Nach einem späten Mittagessen im Restaurant Coco Home, chillten wir auf dem Terrässli unseres Bungalows.

Nam Ou

Wir genossen die Ruhe und Aussicht bevor wir am nächsten Tag mit dem (Holz-)Boot flussaufwärts ins abgeschiedene Muang Ngoi Kao fuhren. Nach 1h Fahrt durch eine eindrucksvolle Landschaft erreichten wir das Fischerdorf. Der besondere Reiz dieses Ortes ist die Lage am Nam Ou, mitten in den steilen Karstbergen - Natur pur! Auch die Tatsache, dass man ihn nur mit dem Boot erreichen kann, vermittelt eine Art Inselgefühl. Auch wir sind dem Charme von Muang Ngoi Kao erlegen und blieben schlussendlich drei Nächte. In einem Bungalow von Nicksa's Place bestaunten wir von den Hängematten aus die grandiose Kulisse. Wir liessen zwei Tage die Seele baumeln und es tat so gut ;-)

Nebenbei planten wir unsere letzten Tage in Laos, da unser zweites Monatsvisum leider bereits am 14.3.2014 abläuft. Somit entschieden wir uns gegen Phongsaly. Die Reise in den hohen Norden hätte uns viel Zeit gekostet. Für nur eine Nacht bleiben zu können, hätte sich das Ganze nicht gelohnt.
Mit dem (Holz-)Boot fuhren wir und sieben andere europäische Touristen in vier Stunden nach Muang Khoua. Unser Steuermann manövrierte unser Boot problemlos an verschiedenen Hindernissen (Stromschnellen, Steinen, Bäumen etc.) vorbei und fing während dem Fahren auch noch Fische mit dem Netz. Diese waren bereits tot und schwammen an der Wasseroberfläche. Um 13.30h erreichten wir unser Tagesziel und quartierten uns im Chaleunsouk Guesthouse ein. Wir assen gebratene Nudeln, machten einen Spaziergang durchs Dorf und genossen die Aussichtsterrasse unseres Guesthouse. Die Bootsfahrt auf dem Nam Ou war toll. Mal was anderes als ständig Bus fahren.

Beide sind bereit für eine Spritztour :-)

Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Tuk Tuk zur Busstation, um mit dem 8.30h-Bus nach Oudomxai zu gelangen. Uns wurde jedoch mitgeteilt, dass unser Bus frühzeitig abgefahren sei, da dieser bereits voll war. Somit warteten wir vier Stunden auf den nächsten Bus. Wir ergatterten einen Sitzplatz zwischen den Einheimischen und deren Gepäck. Pünktlich um 12.00h fuhren wir los Richtung Oudomxai.

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