Savannakhet

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Nach einer sehr mühsamen 5-stündigen Busfahrt (Rückenlehne kaputt, Klimaanlage funktionierte gelegentlich) kamen wir in der zweitgrössten Stadt des Landes (110'000 Einwohner) an. Da das Leena Guesthouse nur noch ein teures Zimmer frei hatte, entschieden wir uns für's Chanmany 2 Guesthouse, welches uns an ein amerikanisches Motel erinnerte. Eine Topwahl für's Geld. Ein so schönes und sauberes Bad hatten wir seit Vietnam nicht mehr. Draussen hatte es sogar einen Wasserspender und -kocher zur freien Benützung. Da es einen Eimer und heisses Wasser im Badezimmer hatte, konnten wir unsere T-Shirts (Icebreaker) waschen. Diese darf man nicht mit Weichspüler waschen. Deshalb geben wir diese nicht in die Wäsche. Die Asiaten lieben Weichspüler ;-)
Morgens assen wir jeweils in einem kleinen Vegi-Restaurant eine nährhafte Nudelsuppe mit Pilzen und eine Art  frittierten Teigrollen. Sehr lecker!

Vegetarische Noodle Soup mit frittierten Teigrollen

Den ersten Tag erkundeten wir die Stadt zu Fuss. Wir besuchten den geschäftigen Talat Savanxai (Markt) und das kleine, aber lohnenswerte Dinosauriermuseum. Auch beschtigten wir einige Vats und Tempel. Im Café Chai Dee gönnten wir uns nach dem langen Fussmarsch Mango-Leckereien (Shake, Lassi & Cheesecake).
Am nächsten Tag mieteten wir ein Moped und fuhren zum That Ing Hang, eine der bedeutendsten Pilgerstätten des Landes. Neben der 9m hohen Stupa thronen mehr als 400 goldene Buddhastatuen.

That Ing Hang

Einen Abstecher machten wir ins 8'000 ha grosse Schutzgebiet Dong Natad. Über einen Sandweg fuhren wir durch den Wald bis zum heiligen See Nong Lom. Es war sehr idyllisch und man hörte nur Vogelgezwitscher und Fische, die nach Insekten schnappten. Via dem Dorf Ban Phonsim fuhren wir zum Phonsim Turtle Lake. Leider gibt es keine Schildkröten mehr im See, dafür sieht man viele badende Wasserbüffel. Beim nächsten Halt, dem Bungva Lake, machten wir einen Essensstopp. Am Ufer des Sees hat es überall einfache Strohhütten in welchen man picknicken kann. Diese sind sehr beliebt bei den Einheimischen.

Wasserbüffel am Bungva Lake

Bevor wir unser Moped zurück brachten, schauten wir uns noch die zweite thai-laotische Freundschaftsbrücke über dem Mekong an. Der Fluss bildet die Grenze zwischen Laos und Thailand. Mit dem Bus kann man von Savannakhet über die Brücke in die Stadt Mukdahan ins Nachbarland reisen.
Nach drei Nächten in Savannakhet geht's mit dem lokalen Bus weiter nach Thakhek.

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